Detailed instructions for use are in the User's Guide.
+ PPC 1000
C 1000 S
Polar Pattern Converter
+ PB 1000
Presence Boost Adapter Bedienungshinweise User Instructions Mode d'emploi Istruzioni d'uso Modo de empleo Instruções de uso
Beschreibung/Aufbau:
Das Kondensatormikrofon C 1000 S mit wahlweise hypernieren-/nierenförmiger Richtcharakteristik wurde speziell für den professionellen Vokal- und Instrumentaleinsatz auf der Bühne, aber auch im Studio konzipiert. Das Mikrofon wird entweder mit einer integrierten 9 V (6F22) Batterie oder mit externer Universal-Phantomspeisung (9-52 V nach DIN 45596) versorgt und kann direkt an Mischpulten, Tonbandmaschinen etc. betrieben werden. Der hochwertige Back-Plate-Kondensatorwandler optimiert zusammen mit der elastischen Kapsellagerung die Unterdrückung von Hand- und Kabelgeräuschen. Der Mikrofonschaft besteht aus massivem Aluminium mit einer abschraubbaren Messinghülse und einem stabilen NIROSTA-Stahlgitterkorb. Das Mikrofon verfügt über einen Ein/AusSchalter, der prinzipiell zur Inbetriebnahme dient und in Off-Stellung die Batterie schont. Damit unabsichtliches Umschalten vermieden wird, ist das Bedienungselement des Schalters versenkt angeordnet. Außerdem ist das Mikrofon mit einem international genormten 3-poligen XLRStecker versehen. Die Oberfläche des C 1000 S ist anthrazitmetallic-matt lackiert. Das Mikrofon wird mit Polar Pattern Converter PPC 1000, Presence Boost Adapter PB 1000, einem zusätzlichen Wind- und Popschutz W 1000 sowie einem elastischen ,,quick release"-Stativanschluss SA 43, in einem robusten, mit Weichschaumstoff ausgekleideten Karton geliefert.
Anwendungshinweise:
Aufgrund umfangreicher Tests, die mit Musikern sowohl auf der Bühne als auch im Studio durchgeführt wurden, empfehlen wir das C 1000 S besonders für die in der Folge erwähnten Anwendungsbereiche: Gesang Solist Chor Instrumental Blechbläser Holzbläser Akustikgitarre HiHat Becken Snare/Toms
Gesang:
Die menschliche Stimme ist eines der ausdrucksstärksten Musikinstrumente. Das Mikrofon dient dazu, dort, wo die akustischen Verhältnisse nicht gerade ideal sind, diese Ausdruckskraft der menschlichen Stimme richtig zur Geltung zu bringen. 2
Optimale Übertragung und besten Klang der Stimme erreichen Sie durch richtige Handhabung des Mikrofons (Mikrofontechnik). Die folgenden Anregungen sollen Ihnen helfen, die Möglichkeiten des C 1000 S voll auszuschöpfen. Schalleinfallswinkel Singen Sie nicht direkt von vorne auf das Mikrofon! Dadurch werden nicht nur Atemgeräusche mitübertragen, sondern auch die Konsonanten P, T, S und Sch unnatürlich hervorgehoben. Singen Sie daher seitlich auf das Mikrofon oder über den Mikrofonkopf hinweg. So erhalten Sie einen ausgewogenen, naturgetreuen Klang (siehe Abb. 1). Eine zusätzliche Optimierung dieser Atemgeräusch- und Konsonantenunterdrückung wird durch den mitgelieferten Windschutz W 1000 gewährleistet (siehe Abb. 2). Abb. 1 Abb. 2
Naheffekt Wenn Sie aus kurzer Distanz in das C 1000 S singen, werden die Bässe angehoben. Die Stimme klingt voll und voluminös. Bei größeren Lautstärken kann jedoch durch zuviel Tiefen der Text unverständlich werden. Vergrößern Sie dann den Mikrofonabstand oder senken Sie die Bässe am Mischpult ab. Bei ganz kurzer Mikrofondistanz kann der Naheffekt zum Verbessern des Übersprechens (Leakage) eingesetzt werden. Weiter entfernte Instrumente, Verstärker etc. werden vom Gesangmikrofon  im Vergleich zur Stimme  nur mit schwachem Bass aufgenommen. Sie klingen daher relativ dünn und stören nur wenig im Kanal des Vokalmikros. Rückkopplung Diese Erscheinung ist bei Musikern und Publikum einigermaßen unbeliebt. Die Rückkopplung kommt dadurch zustande, dass ein Teil des vom Lautsprecher abgegebenen Schalls vom Mikrofon aufgenommen und verstärkt wieder dem Lautsprecher zugeleitet wird. Ab einer 3
bestimmten Lautstärke (Rückkopplungsgrenze) läuft dieses Signal gewissermaßen im Kreis, die Anlage heult und pfeift und kann nur durch Zurückdrehen des Lautstärkereglers wieder unter Kontrolle gebracht werden. Um der Rückkopplungsgefahr zu begegnen, verfügt das C 1000 S über wahlweise nieren-/hypernierenförmige Richtcharakteristik. Mit dem PPC 1000  Polar Pattern Converter wird die nierenförmige Richtcharakteristik des Mikrofons durch Aufstecken auf die Kapsel (siehe Abb. 3) in eine hypernierenförmige Richtcharakteristik umgewandelt. Das Mikrofon wird dadurch für seitlich oder von hinten einfallenden Schall unempfindlicher, was speziell auf der Bühne bei Verwendung von Monitorlautsprechern von Bedeutung ist. Im Homerecording- oder Studiobetrieb empfiehlt sich die Anwendung des Mikrofons mit nierenförmiger Richtcharakteristik, wenn z. B. die Aufnahme des natürlichen Raumhalls zusätzlich zum Nutzsignal erwünscht ist. Abb. 3 Cardioid Hypercardioid
Sprachverständlichkeit:
Der mitgelieferte Presence Boost Adapter PB 1000 (s. Abb. 4a) optimiert die Sprachverständlichkeit durch eine Anhebung um etwa 5 dB zwischen 5 kHz und 9 kHz.
Montage des PB 1000 und PPC 1000:
1. Schrauben Sie die Gitterkappe ab. 2. Setzen Sie den PB 1000 bzw. PPC 1000 mit einer leichten Drehbewegung bis zum Anschlag auf die Mikrofonkapsel auf (s. Abb. 4b). 4
Wichtig Sichern Sie beim Montieren und Demontieren des PB 1000 oder PPC 1000 die Mikrofonkapsel in der elastischen Gummilagerung mit der Hand, um die Kapsel nicht versehentlich aus der Lagerung zu reißen (s. Abb. 4b). Abb. 4a Abb. 4b
Wichtig Um die Rückkopplungsfestigkeit Ihres Mikrofons zu gewährleisten, verschließen Sie niemals die hinteren Schalleintrittsöffnungen mit der Hand (siehe Abb. 5), da Sie dadurch die Nieren/Hypernierencharakteristik in eine kugelförmige Richtcharakteristik umwandeln, was einer gravierenden Verschlechterung der Übertragungseigenschaften Ihres Mikrofons gleichkommt. Die Rückkopplungssicherheit des Mikrofons wäre in diesem Fall nicht mehr gegeben.
Abb. 5 5
Querflöte:
Die perfekte Abnahme der Querflöte ist schwer durchzuführen, da die Schallenergie sowohl vom Anblasloch als auch vom ersten offenen Seitenloch abgestrahlt wird. Das heißt, die Querflöte wirkt als Schallstrahler wie ein Dipol, sie strahlt also keinen Frequenzbereich, auch nicht den tiefsten, allseitig ab. Idealerweise müssten also 2 Mikrofone verwendet werden: Eines, um den Bereich bis 3 kHz aufzunehmen. Dieses Mikrofon sollte in Blickrichtung des Flötisten (0°) plaziert werden. Ein zweites ist notwendig, um den Bereich ab 3 kHz aufzunehmen. Dieses wird seitlich rechts (um 90° versetzt) angeordnet. Das Mikrofon C 1000 S ist vor allem für Verwendung im Nahbereich der Flöte geeignet, wobei der Mikrofonabstand von der Musikrichtung abhängt. Bei Popmusik und Jazz kann ein geringer Mikrofonabstand (2Â5 cm) erwünscht sein, da bei einer Verringerung des Abstands zum Mikrofon der Anteil der Blas- und Atemgeräusche steigt. Blasen Sie in diesem Fall etwas unter das Mikrofon, um diese Geräusche nicht übermäßig zu betonen bzw. das Mikrofon durch Anblasen aus kürzester Entfernung nicht zu überfordern (Abb. 6). Abb. 6
Saxophon:
Beim Saxophon richtet sich die Mikrofonaufstellung danach, wieviel Klappengeräusch Sie mitübertragen möchten. Wenn Sie das Klappengeräusch als charakteristisch für den Saxophonklang oder die Stimmung des Musikstücks betrachten, richten Sie das C 1000 S auf die Mitte des Instruments. Empfinden Sie die Klappengeräusche jedoch als 6
störend, richten Sie das Mikrofon auf den vorderen äußeren Rand des Schallbechers (nicht hinein  zuviel Luftgeräusche!). In beiden Fällen sollte der Mikrofonabstand etwa 20 bis 30 cm betragen (Abb. 7). Abb. 7
Akustische Gitarre:
(mit Stahlbesaitung) Für die Abnahme der akustischen Gitarre auf der Bühne ist das C 1000 S wegen seiner Rückkopplungsfestigkeit  die Nieren/Hypernierencharakteristik unterdrückt seitliche Schallaufnahme vom Monitor  sehr gut geeignet. Bei großer Bühnenlautstärke richtet man das Mikrofon direkt auf das Schallloch in einem Abstand von etwa 20 cm. Hier klingt die Gitarre am lautesten, aber etwas basslastig. Einen besseren Klang erzielt man, wenn man das Mikrofon auf andere Stellen des Korpus ausrichtet  ausprobieren! Viele akustische Gitarren besitzen eingebaute Tonabnehmer, die zwar den Bass und Mittenbereich gut übertragen, in den Höhen aber oft Schwächen zeigen. Dieser Nachteil lässt sich durch zusätzliche Abnahme mit einem Mikrofon kompensieren. Die Bässe und Mitten des Mikrofons regelt man dabei am Mischpult zurück (Abb. 8). Sind Sie an zusätzlichen Informationen über Mikrofone und ihre Anwendung interessiert, dann empfehlen wir Ihnen das Buch ,,Mikrofontechnik" von Norbert Pawera. Es ist im guten Musikfachhandel und bei AKG Wien erhältlich. Auch für Nicht-Techniker verständlich, behandelt es die verschiedenen Mikrofon-Systeme, raumakustische Grundlagen (Hall, Hallradius, Hörsamkeit ...), klangspezifische Eigenschaften der Musik7
instrumente (Frequenzumfang, Formanten ...), welche Mikrofone für welche Instrumente optimal geeignet sind und wie man die Mikrofone optimal aufstellt. Dabei werden Studio- und Bühnenanwendung gleichermaßen berücksichtigt. Abb. 8
Anschlusstechnik:
Das C 1000 S ist ein Kondensatormikrofon und benötigt daher eine Spannungsversorgung (Phantomspeisung 9Â52 V). Die integrierte 9 V (6F22) Batteriespeisung ermöglicht es Ihnen, vollkommen unabhängig von jeglicher externer Phantomspeisung das Mikrofon ohne Qualitätsverlust (!) zu benützen. Betreiben Sie das Mikrofon jedoch mit externer Phantomspeisung, so schaltet es selbsttätig von Batteriespeisung auf die von ihnen gewählte Stromversorgung um. Ist Ihr Mixer (oder Ihr Bandgerät) mit einem Mono-Klinkenstecker am Eingang versehen, dann ist dieser Eingang asymmetrisch. Wichtig ist hier, dass das Kabel zum Mixer richtig beschaltet ist. Pin 1 und 3 im XLR-Stecker werden verbunden (Drahtbrücke) und kommen auf den Schirm, Pin 2 auf die Spitze des Klinkensteckers (Abb. 9).
Abb. 9 8
Einsetzen/Wechseln der Batterie:
1. Hülse abschrauben 2. Bügel hochklappen 3. Batterie laut Kennzeichnung (+/Â) und Polausnehmungen im Batteriefach einsetzen. Verkehrtpoliges Einsetzen der Batterie ist unmöglich. Bügel niederklappen, Batteriefach zurückschieben und Hülse verschrauben. 1. 2.
3.
Behandlung des Mikrofons:
Um Mikrofone vor Verschmutzung und mechanischer Beschädigung zu schützen, sollten sie in ihrer Verpackung oder in einem Mikrofonkoffer gelagert werden. Zur Reinigung der lackierten Oberfläche verwenden Sie am besten ein mit Wasser, bei starker Verschmutzung ein mit verdünntem Alkohol befeuchtetes Tuch. Der integrierte Schaumstoffwindschutz kann nach Abschrauben des Mikrofonkopfes herausgenommen und in Seifenwasser ausgedrückt und gereinigt werden. 9
Technische Daten:
Arbeitsweise: Richtcharakteristik: Übertragungsbereich: Empfindlichkeit bei 1000 Hz: Elektrische Impedanz bei 1000 Hz: Empfohlene Lastimpedanz: Grenzschalldruck für 1 % Klirrfaktor: Äquivalentschalldruckpegel: Speisespannung: Betriebsstunden der Batterie: Stromaufnahme: Zulässige klimatische Verhältnisse (exkl. Batterie) Steckerart: Steckerbeschaltung: Gehäusematerial: Oberfläche: Abmessungen: Gewicht: Kondensatorwandler mit Permanentladung Niere/Hyperniere 50Â20.000 Hz 6 mV/Pa = Â44,4 dBV bezogen ^ auf 1 V/Pa 200 Ohm, elektrisch symmetriert 2000 Ohm 137 dB SPL 22 dB-A (nach DIN 45412) 9Â52 V (nach DIN 45596) bzw. 9 V Batteriespeisung (6F22) 110 Std. Standardbatterien 220 Std. Alkali Mangan Batterien 2 mA Temperaturbereich: Â20 °C ... +60 °C rel. Luftfeuchtigkeit bei +20 °C: 99 % 3poliger Standard XLR-Stecker Stift 1: Masse; Stift 2: Tonader (inphase); Stift 3: Tonader Schaft: Aluminium; Hülse: Messing; Gitterkappe: NIROSTA-Stahl silbergrau matt lackiert 220 mm x 33,5 mm ø ca. 300 g (ohne Batterie) Schaumstoffwindschutz W 1000; Stativanschlussteil SA 43; PPC 1000 Polar Pattern Converter, PB 1000 Presence Boost Adapter, Zip-bag Tragetäschchen
Lieferumfang:
Empfohlenes Zubehör:
Speisegeräte: Kabel: Netzgeräte N 62, N 66 MK 9/10 mit XLR-Steckern, 10 m lang
Dieses Produkt entspricht der Norm EN 50 082-1 10
Frequenzgang:
Niere
Hyperniere
Polardiagramm:
Niere Hyperniere
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Description/Construction:
The C 1000 S cardioid/hypercardioid convertible condenser microphone has been designed for professional vocal and instrumental use on stage and in the studio. The microphone operates either on an internal 9 V battery (6F22) or on universal phantom power (9 to 52 V, DIN 45596) from a mixing console, tape recorder, or external power supply. The high quality back plate condenser transducer works together with the capsule shock mount to optimize handling and cable noise rejection. The microphone case consists of an aluminium shaft with a screwon brass front-tube and a rugged stainless steel mesh cap. The microphone is fitted with an on/off switch which helps prolong battery life. In order to prevent the microphone being switched off unintentionally, the switch i ...